Gemeinsam mit den Einheiten aus Spabrücken, Langenlonsheim, Dorsheim und Laubenheim haben wir eine Übung rund um eine Hochleistungsschmutzwasserpumpe der Firma DIA durchgeführt. Die Pumpe ist in der Lage, bis zu 7.000 Liter Wasser pro Minute zu fördern und kommt im Katastrophenfall im Landkreis Bad Kreuznach zum Einsatz. Stationiert ist sie bei der Freiwilligen Feuerwehr Spabrücken.
Die Hochleistungsschmutzwasserpumpe war zudem bereits landesübergreifend im Einsatz, unter anderem bei den Hochwasserlagen im Ahrtal sowie im Saarland.
Zu Beginn erhielten wir eine ausführliche Einweisung durch die Kameradinnen und Kameraden aus Spabrücken. Dabei wurde erklärt, wo sich welche Komponenten befinden und wie die Pumpe sicher und effektiv bedient wird.
Im Anschluss folgte der praktische Teil: Die Wasserentnahme aus einem Seitenarm der Nahe wurde mittels Saugschläuchen der Größe F (Ø 152 mm) sowie einer Positionsboje realisiert. Über F- und A-Druckschläuche wurde das Wasser anschließend wieder in die Nahe zurückgeführt. Der gemeinsame Aufbau und Betrieb zeigte eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Technik sowie die Bedeutung einer eingespielten Zusammenarbeit.
Aufgrund der Jahreszeit konnte die Übung nicht vollständig bei Tageslicht durchgeführt werden, sodass es insbesondere während des Pumpbetriebs bereits dunkler wurde. Die Drohnenaufnahmen entstanden daher überwiegend in der Dämmerung, vermitteln aber dennoch einen guten Eindruck der Übung.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einheiten für die sehr gute Zusammenarbeit.
Bild- und Videomaterial: Freiwillige Feuerwehr Laubenheim. Schnitt: Eigenproduktion.
Musik: generiert mit Suno KI – Pro. Keine kommerziellen Absichten


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Welchen Druck schafft die bei voller Fördermenge?
Ist die Fördermenge regelbar?
Die Pumpe ist auf große Fördermengen bei vergleichsweise geringem Druck ausgelegt. Bei voller Leistung liegt der Druck typischerweise im Bereich von ca. 0,5–1,5 bar.
Zum Vergleich: Unsere „Standardpumpen“ (fest verbaut oder tragbar) arbeiten im deutlich höheren Druckbereich von etwa 8–10 bar. Damit lassen sich auch größere Höhen überwinden oder Schlauchleitungen z. B. über Brüstungen hinweg verlegen.
Bei der Hochleistungsschmutzwasserpumpe ist das so nicht möglich – sie ist für die Förderung großer Wassermengen über kurze bis mittlere Strecken mit möglichst wenig Höhenunterschied ausgelegt. Bei zu großen Höhenverlusten sinkt die Förderleistung entsprechend stark ab.
Die Fördermenge selbst ist über die Drehzahl regelbar und kann an die Einsatzlage angepasst werden.